Du bist hier: Startseite » Gesponsert » Der eigene Bildband

Der eigene Bildband

So viele Reisen, so viele Eindrücke und oft Hunderte Bilder auf der Speicherkarte der Kamera. Doch wie viele tolle Bilder „verstauben“ auf den Festplatten von Laptops, werden versehentlich gelöscht oder durch fehlerhafte Speichermedien unlesbar? Andere Bilder sind kurzfristig auf den verschiedenen Plattformen der Social Media zu sehen, um dann schnell im unendlichen Archiv der Server-Anlagen zu verschwinden, stark komprimiert und nur noch für Monitore und Displays tauglich.

Dabei lohnt es sich, die aufgenommenen Bilder in eine Form zu bringen, die weit länger Bestand hat als digitale Nullen und Einsen. Ein Fotobuch kann nicht versehentlich gelöscht werden und behält bei normaler Behandlung seine Form und natürlich seinen erinnerungswerten Inhalt über Jahrzehnte. Zu der technischen Seite, wie ein Bildband oder ein Fotobuch realisiert werden kann, finden sich unter www.DruckstDu_de Informationen. Welche Inhalte und welchen Aufbau ein Fotobuch am besten besitzt, darüber kann hier in Kurzform nachgelesen werden.

Ein gutes Buch erzählt eine Geschichte, die einen Anfang besitzt, eine Einstimmung, einen oder mehrere Höhepunkte und einen Ausklang. Ob dies nun in geschriebener Form, oder als Bildband beziehungsweise in einer Mischform erfolgt, bleibt sich gleich.

Ein Fotobuch, das von einer Reise erzählt, macht es dem Autor eigentlich leicht, denn die Weisheit, das ein Bild mehr als Tausend Worte erzählen kann, stimmt voll und ganz, wenn es denn das richtige Bild ist. Darum ist es für den oder die Buchautorin wichtig, alles festzuhalten, was mit der Reise zu tun hat, auch völlig Banales. Hier kommen zugegebenermaßen die Vorteile des digitalen Zeitalters zum Tragen, in dem unendlicher und günstiger Speicher für Fotografien zur Verfügung steht oder zumindest stehen sollte.

Bilder von Tickets, von halb gepackten Koffern, von der Vorfreude im Taxi zum Flughafen, dem Flieger, der bereit zum Abflug steht, nichts sollte der Kamera entgehen. Ebenso verhält es sich am Ankunftsort, das Hotel, das Zimmer, die Landschaft, die Menschen, das Buffet und nie vergessen, diverse Einzelheiten in Nahaufnahme, die interessant erscheinen können.

Die Höhepunkte einer Reise können beispielsweise Ausflüge zu bestimmten Sehenswürdigkeiten sein. Auch hier sind Details wichtiger als Groß- oder Panoramaaufnahmen. Zehn Mal dieselbe Landschaft abzulichten, bringt nichts, einmal eine fesselnde Kleinigkeit zu fotografieren, bringt sehr viel.

Viele Reisende machen zwei immer wiederkehrende Kardinalsfehler. Sie zeigen eine zu große Angst davor, einen Gegenstand näher oder direkt zu fotografieren, denn es könnte ja verboten sein. Auch bei Aufnahmen von Menschen wird lieber nicht auf den Auslöser gedrückt, anstatt einfach zu fragen, ob fotografiert werden darf. Der zweite große Fehler ist es, immer dasselbe Motiv aufzunehmen, beispielsweise die Reisebegleitung. Wer einen Bildband betrachtet, um Bilder einer bestimmten Destination anzusehen, wird von 50 Aufnahmen immer der gleichen Person in verschiedenen Posen leicht gelangweilt sein.

Letztlich bleiben nach der Reise die Auswahl der Bilder und die Zusammenstellung der Reihenfolge für die Seiten des Fotobuches. Wenn möglich sollte dazu jemand dabei sein, der die Reise nicht mitgemacht hat, denn das bedeutet die Sicht aus einer neutralen Perspektive. Quasi das Lektorat für den Bildband im Eigenverlag.

Über Sven

1998 startete ich mit literature.de ins Internet. Lieblingsbücher: Englische und skandinavische Krimis. Nebenher berate ich Unternehmen im Bereich Bloggen und Blogsicherheit, und gebe Empfehlungen für gute Kinderapps

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Required fields are marked *

*